Ein Pulver mit Wirkung – Matcha Tee hat es in sich


Matcha Tee WirkungMatcha Tee
ist nicht nur wegen seines Geschmacks so beliebt, auch die Wirkung des pulverisierten grünen Tees hat es einfach in sich. Schon lange ist bekannt, das gerade grüner Tee eine besonders belebende, verjüngende und gesundheitsfördernde Wirkung hat.

Dank der pfleglichen und schonenden Gewinnung des Matcha Tees bleiben viele dieser wichtigen Wirkstoffe im Tee enthalten. Auch die Pulverform des Matcha Tees spielt hierbei eine wichtige Rolle. Werden zum Beispiel bei einem klassischen Blatttee nur etwa 10-20% aller wichtigen Inhaltsstoffe beim Überbrühen an das Getränk weitergegeben, lösen sich beim Verrühren des Matcha Pulvers alle sich darin befindlichen Inhaltsstoffe im Teewasser auf. Diese werden dann wiederum komplett konsumiert, wodurch der Matcha Tee seine volle Wirkung entfalten kann. Auch nicht wasserlösliche Stoffe, die beim klassischen Blattee vor dem Genuss entfernt werden, können auf diese Weise aufgenommen und mitgetrunken werden.

Die Wirkung des Matcha – Umami


Matcha Tee
hat eine beeindruckende Wirkung, die auf die zahlreichen Inhaltsstoffe zurückzuführen sind. Neben Teein und Koffein steckt im Matcha Tee auch L-Theanin. L-Theanin ist eine Aminosäure, die ihre Wirkung besonder in Kombination mit Koffeein vollkommen entfalten kann. Das L-Theanin hat eine entspannende aber zugleich belebende Wirkung auf den menschlichen Organismus, indem es Alphawellen im Gehirn auslöst. Diese Wellen verursachen eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit, liefern jedoch zudem ein angenhemes Wohlbefinden, regen die Kreativität an und stärken das Erinnerungsvermögen. In Japan wird dieser Zustand, welcher durch die Wirkung des Matcha Tees ausgelöst wird als Umami, zu übersetzen mit „Herrlichkeit, Köstlichkeit“ bezeichnet und als der 5. Geschmackssinn neben süß, sauer, salzig und bitter angesehen.1

Die Wirkung von Matcha Tee – Mit Antioxidantien und Vitaminen

Durch den Photosynthese-Prozess entwicklt sich im Nachtschattentee Tencha eine hohe Anzahl an Antioxidantien in Form von Catechinen, welche wichtig sind, um freie Radikale im menschlichen Körper zu binden. Aufgrund dieser Antioxidantien sagt man grünem Tee auch nach, dass er vor Alzheimer und Krebs schützen könne.2

Das wohl wichtigste Catechin im grünen Tee ist das Epigallocatechin-Gallat, welches auch unter der Kurzform EGCG bekannt ist. Halbschatten-Tees wie der Tencha, aus welchem der Matcha Tee gewonnen wird, bilden besonders viel dieses Catechins, dass sich positiv auf die menschlichen Zellen, den Cholesterinhaushalt und das gesamte Immunsystem auswirkt.

Die im Matcha Tee enthalten Vitamine Vitamin, B1 und 2, Beta-Carotin und Vitamin C machen das grüne Gold Japans zu einem wahren Immunsystem-Booster.

Weiter finden sich im Matcha Tee Proteine als Energilieferanten, Tannine, welche den Magen-Darm-Bereich beruhigen und Kalzium.


1 Vgl. Iatroudakis, Michael: Der Matcha Tee. Das gründe Wunder aus Japan, 2014.

2http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Gruener-Tee-und-Amyloidose.110556.0.html